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März 2020

Ratiodata spendet 1.000 Atemschutzmasken an die Caritas Münster

By Allgemein

Die Ratiodata GmbH spendet dem Altenzentrum Maria-Hötte-Stift des Caritasverbands Münster 1.000 Atemschutzmasken. Sie sollen vor allem zum Schutz der betreuten Menschen und des Personals vor dem Corona-Virus dienen. „Wir danken allen Mitarbeitenden in der Altenpflege für ihren außergewöhnlichen Einsatz. Mit der Spende möchten wir einen kleinen Beitrag zum Schutz bei ihrer täglichen Arbeit leisten“, betont Martin Greiwe, Sprecher der Geschäftsführung der Ratiodata. „Die Atemschutzmasken haben wir von unserem chinesischen Herstellerpartner für Geldautomaten GRG banking aus Guangzhou erhalten. Für uns stand direkt fest, dass wir die Masken denjenigen zukommen lassen möchten, die sie in der aktuellen Situation dringend benötigen,“ so Martin Greiwe weiter.

Für die Caritas Münster kommt die Spende im genau richtigen Moment, wie Sebastian Koppers, Vorstand des Caritasverbandes für die Stadt Münster e.V., erklärt: „Insbesondere die stationäre und ambulante Altenhilfe kann durch ausreichende Schutzausrüstung und gute Hygiene verhindern, dass sich ältere und vorerkrankte Menschen mit dem Corona-Virus infizieren. Da die Lagerbestände der Caritas Münster immer knapper werden, kommt die Spende der Ratiodata genau richtig. Wir freuen uns sehr.“

Remote Access Service im Pandemiefall

By Informationen der Ratiodata zum Corona-Virus

Corona & VPN-Services

Die aktuelle Lage um den Corona-Virus stellt auch die Ratiodata vor neue Herausforderungen. Durch die vielerorts getroffene Entscheidung unserer Kunden zur Arbeit im Homeoffice, beobachten wir einen nachvollziehbaren Anstieg in den Umgebungen des Remote Access Service (RAS). Dies sind jedoch nicht die einzigen Kapazitäten, die die Ratiodata bei den weiteren Maßnahmen zur Aufrechterhaltung des Arbeitsbetriebes Beachtung schenken muss. In diesem Text beleuchten wir die von uns getroffenen Maßnahmen genauer und geben Einblick in die durch die Pandemie verursachte Datenlage. Die daraus resultierenden kurz- und mittelfristigen Schritte werden ebenfalls erläutert und mit den vor uns liegenden Herausforderungen abgeglichen. Wir informieren Sie wöchentlich über die Gesamtentwicklung: Die Updates finden Sie immer am Anfang dieses Dokuments.

Update vom 5. April 2020

Für die vergangene Woche hatten wir aufgrund höherer Nutzerzahlen und beginnender Softwareverteilung auch während des Tages mit einem um rd. 10% steigenden Datenvolumen gerechnet. Die Nutzerzahlen sind tatsächlich weiter gestiegen und es waren im Durchschnitt mehr als 20.000 Nutzer*innen auf der Plattform gleichzeitig aktiv (also weniger als erwartet). Das dabei generierte Datenvolumen lag in der Spitze bei rd. 5 GBit/s (Out) bzw. knapp 3 GBit/s (IN) und damit innerhalb des erwarteten Rahmens. Die mit den Kunden abgestimmten Maßnahmen zur Begrenzung der Bandbreite für Software Updates haben dazu geführt, dass die Updates ohne Beeinträchtigungen für die Nutzer*innen erfolgen konnten.

Für die kommenden zwei Wochen erwarten wir aufgrund der Osterfeiertage eine zurückgehende Nutzung, so dass – wenn keine unvorhergesehenen Umstände eintreten – mit einer stabilen Plattformperformance zu rechnen ist.

Update vom 29. März 2020

Wie am 21. März bereits erwartet, sind die Nutzerzahlen in der vergangenen Woche nochmal deutlich in die Höhe gegangen. Mittlerweile arbeiten jeden Tag mehr als 19.000 Nutzer*innen über unsere beiden Remote Access Lösungen. Die durch die RAS Nutzung generierten Datenvolumen werden von unserer Infrastruktur nach den Anpassungen der letzten Wochen gut verkraftet und das Datenvolumen hat sich auf dem Wert den wir auf Basis der Werte von „Sabine“ erwartet haben stabilisiert. Je 4.000 Nutzer*innen können wir mit einem Datenvolumen von einem Gigabit/s rechnen, das unsere Systeme an die Nutzer*innen senden. In der Gegenrichtung, also von den im Homeoffice laufenden Systemen wird etwa halb soviel an Daten zu den Servern in den Unternehmen gesendet.

Die Grafik zur Internetkapazität zeigt die zu den Homeoffices gesendeten (OUT) bzw. von dort empfangenen Daten (IN). Man sieht, dass das größte Datenvolumen zu den Arbeitsplätzen morgens zwischen 07:00 und 09:00 Uhr gesendet wird, wenn sich der Großteil der Nutzer*innen an den Systemen anmeldet. Gegen Mittag sinkt das Datenvolumen deutlich ab, um dann gegen 14:00 Uhr anzusteigen und mit abnehmender Nutzeranzahl zurückzugehen.

In der Grafik lässt sich auch die anlaufende Softwareverteilung erkennen, mit lokalen Spitzenwerten vor allem außerhalb des Tagesgeschäfts (gegen 20:00 Uhr). Weitere Verteilungen werden – je nach dem von den Unternehmen genutzten Verfahren – künftig auch tagsüber erfolgen, jeweils unter Berücksichtigung der verfügbaren Kapazitäten.

In der kommenden Woche rechnen wir mit bis zu 2.000 weiteren Nutzer*innen, die im Homeoffice arbeiten werden. Dies, zusammen mit möglichen Lastspitzen der Softwareverteilung, wird unsere Infrastruktur in den nächsten Tagen in der Spitze um rd. 10% stärker auslasten. Wir werden die Entwicklung genau beobachten aber gehen davon aus, dass wir auch dieses zusätzliche Datenvolumen mit unseren Systemen bewältigen werden.

Update vom 21. März 2020

Nun liegt die erste Woche mit dem erwarteten steilen Anstieg der Homeoffice Nutzung hinter uns. Wie hat sich die Infrastruktur geschlagen, wie valide waren unsere Annahmen und welchen neuen Herausforderungen müssen wir uns stellen? Kurz gesagt – die Vorbereitungen der letzten Wochen zur Erweiterung der Kapazitäten waren notwendig und haben sich bewährt.

Die Grafik zeigt den Verlauf der RAS Nutzung seit dem 12.3.2020. Man erkennt deutlich die steigende Anzahl von RAS Nutzer*innen – in der Spitze waren am 19.3.2020 17.250 gleichzeitige Nutzer*innen auf den Systemen registriert.

Anfang der Woche war für uns die entscheidende Frage, wie sich das durch die zusätzliche RAS Nutzung generierte Datenvolumen entwickelt und ob die Infrastrukturen der Ratiodata in der Lage sein werden, dieses zusätzliche Volumen zu bewältigen.

Die Kapazitätsannahme von Anfang der Woche hat sich bestätigt: Unsere Kalkulationsbasis mit knapp 3.500 RAS Nutzer*innen je Gigabit Internetbandbreite ist valide und die Gesamtkapazität ausreichend dimensioniert, um den weiter erwarteten Zuwachs zu bewältigen. Hierzu wurde auch die Kapazität der Firewall Systeme zum Internet von 6 auf 8 GBit/s in der Nacht vom 17.3.2020 erhöht. Parallel wurde die Kapazität einzelner Firewalls zu Kundennetzen erweitert.

Ein weiterer Effekt hat unsere Personalkapazitäten in unerwarteter Stärke belastet. Viele Nutzer*innen haben in dieser Woche erstmals ihren Laptop im Homeoffice genutzt, was zu einer erheblichen Steigerung der Support Tickets geführt hat. Wir haben diese Anfragen priorisiert bearbeitet, um die Anwender*innen arbeitsfähig zu machen – die Entwicklung der Nutzerzahlen Anfang der Woche zeigt, dass dies in Summe gut gelungen ist. In gleichem Maße wie die Nutzerzahlen in die Höhe geschnellt sind, wurden auch IP Adressen aus den Kundennetzen in der RAS Infrastruktur genutzt. Vereinzelt kam es hier auch zu Situationen, in denen die Kapazität erschöpft waren – auch hier konnten wir die Engpässe sehr schnell beseitigen und die Arbeitsfähigkeit sicherstellen.

Nachdem nun ein großer Teil der Mitarbeiter*innen im Homeoffice arbeitet, stellt sich die Frage, wie die Systeme mit Softwareupdates (vor allem zur Behebung von Sicherheitslücken) versorgt werden können, ohne die Infrastruktur zu überlasten. Im Normalfall, im lokalen Netz der Unternehmen, steht ausreichend Kapazität zur Verfügung, diese Updates großflächig durchzuführen. Jetzt muss die Ausbringung von Datenpaketen die durchaus mehrere Gigabyte je PC betragen können deutlich intensiver geplant werden. Wir stehen in engem Kontakt mit den Verantwortlichen auf Kundenseite, um die Zeitplanung und Datenmengen auf die Kapazitäten der Plattform und den parallelen Bedürfnissen der einzelnen Unternehmen abzustimmen.

Wir sind zuversichtlich, dass die RAS Infrastruktur der Ratiodata auch die für kommende Woche erwarteten zusätzlichen Nutzerzahlen abdecken kann.

Vorkehrungen, Status & Ausblick

Corona und Pandemie – diese Worte rücken in erschreckendem Maße zunehmend in unser öffentliches Bewusstsein, seit am 1. Dezember 2019 ein bis dato unbekannter Erreger einen Patienten in Wuhan, China, infizierte. Seit Januar wurde die mit Corona verbundene Gefahr einer globalen Pandemie immer greifbarer.

Nunmehr, am 16. März 2020, haben wir die Situation, dass auch in Deutschland zunehmend Eindämmungsmaßnahmen in Kraft gesetzt werden und auch unsere Kunden ihre Pandemiepläne, die in den letzten Wochen immer wieder aktualisiert wurden, aktivieren.

Ein wesentliches Element dieser Pläne ist die großflächige Nutzung von Homeoffice für die Mitarbeiter*innen. Und an dieser Stelle kommt unserer Lösungen für die Remote-Anbindung (Remote Access Service) eine entscheidende Rolle zu.

Vorkehrungen & Status

Pandemieplanungen, obwohl schon immer Teil des Business Continuity Management, hatten in der Vergangenheit eine eher theoretische Bedeutung. Praktische Tests des Remote Arbeitens im großen Stil gab es in der Vergangenheit nicht unter einem Pandemie Aspekt, sondern erstmals 2012 im Rahmen der Blockupy Proteste in Frankfurt, bei denen größere Teile der Belegschaft von dort ansässigen Unternehmen auf Homeoffice ausgewichen sind. An den damals festgestellten Kapazitätsgrenzen der Umgebung wurde seither kontinuierlich gearbeitet. Dies führte letztendlich zu der Dimensionierung der Remote Access Infrastruktur wie sie am Vorabend der Corona Pandemie bestand.

Ratiodata betreibt derzeit zwei Remote Access Umgebungen mit insgesamt rd. 28.000 Nutzern aus der Genossenschaftlichen FinanzGruppe. Die Systeme werden in den Rechenzentren der Ratiodata in Frankfurt betrieben und sind über leistungsfähige Verbindungen zur Telekom, DECIX und NTT ans Internet angebunden.

Die Kapazität der Infrastruktur ist dabei von mehreren Faktoren begrenzt:

  1. Die Kapazität der RAS-Umgebung selbst und damit der Anzahl der gleichzeitig möglichen Verbindungen und der Verschlüsselungskapazität der Systeme
  2. Die Kapazität der Internetanbindung
  3. Die Kapazität der Firewall-Systeme
  4. Die Kapazität der Verbindungen aus der RAS-Umgebung in die Unternehmensnetze

Bevor die Pandemieplanungen Realität wurden, wurde die Remote-Access-Infrastruktur einem ungeplanten Leistungstest unterzogen. Am 09. und 10. Februar 2020 zog der Sturm Sabine über mit dem Effekt, dass viele Mitarbeiter*innen fortan aus dem Homeoffice gearbeitet haben.

Aber welche Auswirkungen hatte der Sturm Sabine auf die Nutzung der Remote Access Infrastruktur? Welche Rückschlüsse lassen sich auf das Verhalten der Umgebung im Pandemiefall ziehen? Und was wurde seither für zur Vorbereitung auf den Pandemiefall getan?

Kapazität der RAS-Umgebung

Die Diagramme für die Umgebungen zeigen die Entwicklung der RAS-Nutzung in den letzten zwölf Monaten mit den Durchschnittswerten gleichzeitiger Nutzer sowie dem Spitzenwert im jeweiligen Monat.

In den Diagrammen ist erkennbar, dass im Februar eine eher normale Durchschnittsnutzung zu verzeichnen war, allerdings mit einem hohen Spitzenwert von insgesamt 8.750 Nutzern auf beiden Plattformen – der Effekt von Sturm Sabine. In den beiden Märzwochen ist die Durchschnittsnutzung deutlich erhöht, aufgrund einer täglich steigenden Nutzungsrate und einem vorläufigen Spitzenwert von insgesamt 10.470 Nutzern am 13.03.2020, dem letzten in der Statistik erfassten Arbeitstag.

Die Daten zeigen, dass die Kapazitätsauslegung der Infrastruktur hinsichtlich der gleichzeigen Nutzer*innen (Tunnel-Lizenzen) mit 13.000 Lizenzen die betrieblich zu erwartenden Lastspitzen wie auch für Sonderfälle wie Sturm Sabine ausreichend dimensioniert sind. Mit sichtbar werden der kommenden Herausforderungen einer Pandemie ab Mitte Februar wurde deutlich, dass die Anzahl der Tunnel-Lizenzen evtl. nicht ausreichen wird, die steigenden Anforderungen abzudecken.

Aus diesem Grund hat die Ratiodata im Februar mit dem Hersteller NCP Kontakt aufgenommen und ein sogenanntes Pandemiepaket vereinbart. Hierdurch können wir die Anzahl der Tunnel-Lizenzen auf die maximale Nutzeranzahl (28.000) erhöhen – so lange wie notwendig. Dieses Pandemiepaket wurde mittlerweile aktiviert, so dass der potenzielle Engpass der gleichzeitigen Nutzung beseitigt ist.

Die Daten vom 10.02.2020 zeigen, dass wir eine Internet-Bandbreite von rund 1 GBit/s benötigen, um etwa 3.500 gleichzeitig aktive Nutzer *innen zu bedienen. Die neuen Nutzungsspitzen vom 13.03.2020 (10.400 Nutzer mit 2.800 Nutzer / GBit) und 16.03.2020 (13.400 Nutzer mit 4.000 Nutzer / GBit) zeigen, dass die durch die Nutzer*innen generierte Last nicht statisch ist, sondern nutzungsabhängigen Fluktuationen unterworfen ist. Für die weitere Kalkulation gehen wir von rund 3.500 Nutzer*innen aus, die wir mit einer Internet-Bandbreite von 1 GBit/s versorgen können.

Die Verschlüsselungsleistung der RAS-Umgebungen ist vor dem Hintergrund dieser Eckdaten mit insgesamt rund 12 GBit/s ausreichend dimensioniert, um die zu erwartende Vollauslastung der Plattform zu bewältigen. Nominell ist sie jedoch auf 6 Gbit/s ausgelegt um auch in einem Katastrophenfall, d.h. beispielsweise dem Ausfall eines Rechenzentrums, die Zielkapazität (6 GBit/s) aufrecht zu erhalten.

Zusammenfassend lässt sich für die Kapazitätsparameter der RAS-Plattform festhalten, dass die Infrastruktur zusammen mit den Maßnahmen zur Erhöhung der Tunnel-Lizenzen voraussichtlich ausreichende Kapazitäten für eine Vollauslastung aufweist. Wohlgemerkt, unter Nutzung der Infrastrukturen in beiden Rechenzentren – im Normalfall wird nur die hälftige Nutzung erwartet um auch im Katastrophenfall fähig zu sein.

Kapazität Internet Anbindung

Wenn also die RAS Plattform ausreichend dimensioniert scheint, wie sieht es mit der Internetanbindung aus? Zur Abschätzung der Kapazitäten muss man berücksichtigen über welche Internet-Provider die Nutzer*innen Zugang zur Plattform erhalten. Der Großteil der Nutzer*innen wird über Telekomanschlüsse verfügen und deshalb über unseren Telekom Internetzugang die Plattform erreichen. Vorläufige Hochrechnungen zeigen, dass dies für etwa 60% der Nutzer*innen der Fall ist. Die restlichen Nutzer*innen verteilen sich über die Zugänge von NTT (rd. 22%) und DECIX (rd. 18%).

In Erwartung der stark steigenden Nutzerzahlen haben wir Mitte Februar die Ausweitung der Kapazitäten in Angriff genommen und Anfang der zweiten Märzwoche die Anbindung der Internet-Provider Telekom (von 5 auf 10 GBit) und DECIX (von 1 auf 10 Gbit) erhöht. NTT war bereits mit 10 GBit angebunden und wird gemeinsam mit DECIX über 10 GBit Gesamtleistung der Plattform zugeführt.

Firewall Systeme & Verbindung in die Unternehmensnetze

Auch wenn die Plattform damit eine Gesamtkapazität von 20 GBit Internetbandbreite nutzen könnte, ist aber zu berücksichtigen, dass die notwendigen vorgelagerten Firewall-Systeme wie auch die Anbindung der Unternehmensnetze ebenfalls Kapazitätsgrenzen aufweisen. Diese Grenze liegt derzeit bei rd. 6 GBit/s und wird durch eine Anpassung der Firewall am in der Nacht zum 17.03.2020 auf 8 GBit/s erweitert. Unter Zugrundelegung der Kapazitätserwartung von 3.500 Nutzer/GBit gehen wir davon aus, rd. 28.000 gleichzeitige RAS Nutzer in Spitzenzeiten versorgen zu können – also eine Vollabdeckung. 

Zusammenfassung

Wie die Darstellung zeigt, haben wir mit der rechtzeitigen Erweiterung von Tunnel-Lizenzen und der Erhöhung der Kapazität der Internetanbindung und der Anbindung der Plattform an die Unternehmensnetze die Basis geschaffen, das Arbeiten im Homeoffice in bisher nicht gesehenem Ausmaß zu ermöglichen.

Die RAS Umgebung als entscheidende technische Infrastruktur muss hierfür in den kommenden Wochen ständig verfügbar sein. Wir haben deshalb bereits Ende Februar über alle Systeme im Umfeld der RAS Umgebung eine sogenannte „Frozen-Zone“ etabliert und lassen Anpassungen dieser Umgebung nur noch unter verschärften Kontrollen zu.

Ausblick

In den kommenden Tagen werden alle Kunden die Homeoffice-Nutzung drastisch ausweiten und wir werden die Systeme voraussichtlich bis an ihre Kapazitätsgrenzen belasten. Dabei unterliegen die Infrastrukturen nicht nur Parametern die wir als Service Provider steuern können. Es bleibt zu beobachten, inwieweit die Leistungsfähigkeit der Internet-Infrastrukturen der Netzanbieter in der Lage sein werden, den erwarteten zusätzlichen Datenverkehr zu bewältigen.

Wir konnten letzte Woche erkennen, dass in Spitzenzeiten der Nutzungsanstieg bei den Anbindungen an NTT/DECIX geringer ausgeprägt ist als bei der Telekom-Anbindung. Dies könnte ein erstes Indiz dafür sein, dass Engpässe in den Providerübergängen im Internet den Datenverkehr ausbremsen, obwohl unsere eigenen Zugänge über ausreichende Kapazität verfügen. Ob dies tatsächlich der Fall ist, wird die Entwicklung der nächsten Tage zeigen.

Darüber hinaus ist zu vermuten, dass in verstärktem Maße mit Videokonferenzen aus dem Homeoffice gearbeitet wird. Damit wird zusätzlicher Bedarf an Internet-Bandbreite generiert, der derzeit nicht abzuschätzen ist und die für die Vorbereitung angestellten Kapazitätsbetrachtung in nicht einschätzbaren Maße verändern kann.

Weiterhin ist damit zu rechnen, dass die Hochlastsituation für die RAS-Umgebung über einen längeren Zeitraum bestehen wird. Wir müssen uns darauf vorbereiten, dass Ausfälle einzelner RAS-Systeme die Gesamtkapazität nicht zu sehr schmälern. Hier sind wir in der Beschaffung entsprechender zusätzlicher Hardware. Der Bereitstellungszeitpunkt kann allerdings aufgrund der sich verschlechternden Liefersituation noch nicht vorhergesagt werden.

Die nächste Woche wird zeigen, wie sich die Situation tatsächlich entwickelt, wir werden also in den nächsten Tagen weiterhin:

  1. Alle Kapazitätsparameter kontinuierlich überwachen.
  2. Beim Auftreten von Engpässen mit den Kunden in Kontakt treten, um Maßnahmen zu besprechen.
  3. Daran arbeiten die VPN-Zugangswege sukzessive zu erweitern.
  4. Über die Gesamtentwicklung voraussichtlich im Wochenturnus berichten.

Status der Ratiodata und Maßnahmen zum Umgang mit der pandemischen Ausbreitung von COVID-19

By Informationen der Ratiodata zum Corona-Virus

Die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland wird vom Robert-Koch-Institut derzeit insgesamt als hoch eingeschätzt. Diese Gefährdung variiert aber von Region zu Region.

Die Ratiodata befindet sich aktuell in keiner kritischen Situation und arbeitet im Regelbetrieb.

Dies gilt auch für den Außendienst der Ratiodata. Einschränkungen können erfolgen, sofern durch behördliche Anordnungen Gebiete unter Quarantäne gestellt werden, oder ähnliche Anordnungen die Serviceerbringung betreffen, bzw. sofern ein Gebiet als Risikogebiet gemäß der Einschätzung des Robert Koch Instituts gilt. Aktuell sind keine Gebiete in Deutschland als Risikogebiet eingestuft.

Die konkreten Maßnahmen der Ratiodata berücksichtigen behördliche Empfehlungen und Anordnungen.

Die Ratiodata hat  u.a. folgende konkrete Maßnahmen ergriffen:

  • Umfangreiche Hygienemaßnahmen
  • Absolute Minimierung von Dienstreisen und insbesondere Absage von Auslandsreisen
  • Verstärkte Nutzung von Telefon- und Videokonferenzsystemen
  • Mobile Arbeitsplatzausstattung
  • Tätigkeit von Zuhause
  • Kommunikation an Mitarbeiter*innen über das Intranet auch über private Endgeräte
  • Fernwartung von IT-Systemen und -Komponenten
  • Absage von Teilnahmen an internen und externen Veranstaltungen
  • Absage von Besuchen durch Gäste und Dienstleister

Die Sicherstellung der vereinbarten Leistungserbringung hängt im Wesentlichen von der Intensität ab, wie stark die Ratiodata bzw. einzelne Fachbereiche erfasst werden und ob die Arbeitsabläufe im gewohnten Umfang und der gewohnten Reaktionszeit erfolgen können. Grundsätzlich trägt die Ratiodata jedoch mit den ergriffenen Maßnahmen Sorge dafür, dass die Risiken eines größeren Personalausfalls angemessen adressiert und die Leistungs­erbringung sichergestellt ist.

Sofern sich wesentliche Änderungen ergeben, werden wir darüber informieren.

Success Story: Für mehr Sicherheit – Raiffeisenbank Butjadingen-Abbehausen eG setzt auf Videoüberwachung der Ratiodata

By Allgemein

Vandalismus, Raubüberfalle, Einbrüche, Betrug an Geldautomaten: Das sind die Gefahren und Risiken, vor denen Geldinstitute stehen. Videoüberwachungssysteme helfen dabei, Verbrechen aufzuklären und Straftaten zu verhindern. Wer Videoüberwachung einsetzt, muss die gesetzlichen Regelungen beachten: Diese reichen vom Blickwinkel der Kamera über die Auflösung des Bildes bis hin zur Dauer der Aufzeichnung. Die Videosysteme müssen zertifiziert und eine Umstellung der Videoüberwachung gut durchdacht sein.

Die Raiffeisenbank Butjadingen-Abbehausen eG hat ihre teils veralteten Lösungen und analogen Techniken auf moderne Sicherheitsstandards angepasst. Dabei hat sie sich für die Videoüberwachungslösung Video Control der Ratiodata entschieden: „Unsere bisherigen Videoanlagen entsprachen nicht mehr dem Stand der Technik, die Ersatzteile wurden knapp und die Qualität der aufgezeichneten Bilder wurde gefühlt zunehmend schlechter. Außerdem hatten wir zwei verschiedene Systeme im Einsatz, die wir vereinheitlichen wollten“, erläutert Tammo Boyksen, Mitarbeiter der EDV-Organisation der Raiffeisenbank Butjadingen-Abbehausen eG. „Unsere Wahl fiel aus zwei Gründen auf die Ratiodata: Zum einen versuchen wir, sofern es wirtschaftlich vertretbar ist, uns an Produkten innerhalb des genossenschaftlichen Verbundes zu bedienen. Das traf in diesem Fall zu. Zum anderen haben wir in der Vergangenheit bereits sehr gute Erfahrungen mit der Ratiodata gemacht, als wir unsere Filialen mit dem Gebäudesicherheitsprodukt Security Plus ausstatten ließen.“

Videoüberwachung als Full Managed Service

Die Ratiodata bietet Videoüberwachung als Komplettdienstleistung an: Sie kümmert sich um Lieferung und Montage der gesamten Überwachungstechnik. Weil die analogen Altgeräte ein Upgrade nicht zuließen, wurden die sechs Geschäftsstellen der Raiffeisenbank Butjadingen-Abbehausen eG komplett neu ausgestattet. In nur sechs Werktagen konnte das Videoprojekt mit einer vollständig installierten und konfigurierten Videolösung abgeschlossen werden. „Mit Herrn Viedt im Vertrieb und Herrn Engels als Produktspezialist für Gebäudesicherheit standen uns von Beginn an kompetente Ansprechpartner zur Verfügung, die unsere Fragen stets zügig beantworteten – ganz ohne ‚Tickets‘. Auch Herr Beringer, als eingesetzter Techniker, muss hier lobend erwähnt werden“, resümiert Tammo Boyksen zufrieden.

Die Sicherheitslösungen der Ratiodata garantieren Servicekontinuität und maximale Wirksamkeit. Unabhängig von den Lichtverhältnissen stellt die Videoüberwachungslösung der Ratiodata qualitativ hochwertige Bilder bereit. „Aufgrund der Bedrohungssituation ist es wichtig und richtig in Videotechnik zu investieren“, erklärt Sven Engels, Produktmanager für Gebäudesicherheit der Ratiodata. „Wer Videoüberwachung einsetzt, muss allerdings die vielfältigen, regulatorischen Anforderungen beachten. Hier gibt es nicht nur die Vorschriften der Berufsgenossenschaft, die eingehalten werden müssen, sondern auch die Anforderungen der BaFin / MaRisk hinsichtlich der Softwarepflege. Wir verstehen diese Herausforderungen und stellen die Umsetzung der Vorschriften sicher, damit sich unsere Kunden auf ihr Kerngeschäft konzentrieren können.“

Hohe Verfügbarkeit und Funktionsfähigkeit

Den Kern der Lösung Video Control bildet die Überwachung mit dem System-Management, die optional mit dem Leitstellenservice erweitert werden kann. Die Ratiodata betreut die Systeme und behebt Defekte umgehend. Hierbei greift sie auf ein bundesweites Netz von über 300 Außendiensttechniker*innen zurück. Damit stellt sie eine hohe Verfügbarkeit der eingesetzten Technologien sowie eine sichere Funktionsfähigkeit der Systeme und Infrastruktur sicher. Die Nutzer von Video Control haben die Möglichkeit, schnell und einfach auf Protokolle und Reports zuzugreifen. Durch den Updateservice wird das Videosystem von zentraler Stelle innerhalb der Ratiodata aktuell gehalten.

Die Raiffeisenbank Butjadingen-Abbehausen eG ist mit ihrer neuen Videoüberwachungslösung zufrieden und bereut die Wahl nicht, wie Tammo Boyksen erklärt: „Wir können das Produkt Video Control der Ratiodata wärmstens weiterempfehlen. All unsere Anforderungen werden durch das Produkt erfüllt. Das Produkt ist grundsätzlich erweiterbar, sodass wir während der Inbetriebnahmephase auch noch zwei ‚Video Decoder‘ nachgeordert haben. Diese eignen sich beispielsweise für Wertschutzräume, um Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von innen einen Blick nach außen zu ermöglichen – zum Beispiel, wenn ein Türspion nicht ausreicht.“ Auch in der Praxis bewährt sich das Produkt, wie Tammo Boyksen weiter ausführt: „Seit der Inbetriebnahme haben wir kaum Änderungen an der Konfiguration vorgenommen. Ich denke, das spricht für sich. Mittlerweile haben wir das System schon einige Zeit im Einsatz und konnten unsere Erfahrungen damit vertiefen. Auch ein paar Bildrecherchen mussten wir schon durchführen. Uns gefällt die Videolösung weiterhin gut – auch der Polizei gefällt im Übrigen die gute Aufnahmequalität sowie das Aufnahmekonzept dahinter.“

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